Die besten Tipps für Campeche – kolonialer Flair auf der Halbinsel Yucatán

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Campeche ist sympathisch, ist bunt, ist unaufgeregt. Großer Trubel, Stress und Lärm bleiben hier aus und trotzdem sind die Straßen voller Leben und zaubern mir an fast jeder Ecke ein Lächeln ins Gesicht. Eine ruhige Kolonialstadt am Golf von Mexiko – für uns der perfekte Zwischenstopp auf unserem Roadtrip.

Warum ich dir Campeche ans Herz lege?
 

Hier sind 5 Tipps für deinen Aufenthalt in Campeche
 

1. Erlebe mexikanisches Ambiente abseits vom Massentourismus

Eine wenig touristische Stadt, in der wir uns treiben lassen können. Egal, ob im neuen Teil der Stadt oder im Altstadtkern: die Einheimischen treffen sich hier auf der Straße und lassen sich von Touristen überhaupt nicht irritieren. Jeder geht hier seinem Alltag nach. Tourismus scheint zwar ein Teil der Stadt zu sein, steht aber nicht im Fokus. Und das fühlt sich irgendwie gut an. Wir schlendern durch die Straßen und bekommen langsam ein Gefühl für diese angenehme Hafenstadt.
 
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2. Genieße das koloniale Flair in der Altstadt

Campeche gehört zu den ersten spanischen Städten, die überhaupt in Mexiko gegründet wurden. Sie wurde einst auf Ruinen einer Mayastätte im barocken Kolonialstil errichtet, deren Gebäude bis heute gut erhalten sind. Das hat natürlich auch einen Grund: 1999 wurde der Altstadtkern zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und seitdem wurden hier viele Fassaden und Bauwerke restauriert.

Für Kameraliebhaber wie mich ist die Altstadt ein wahres Paradies! Die Stadt erstrahlt in den buntesten Farben, so dass fast jedes Bauwerk als Fotomotiv für mich herhalten muss.
 

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Plaza de la Independencia

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Catedrál de Campeche

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3. Schlendere an der Küstenpromenade entlang

Einen Strand suchst du hier zwar vergebens, aber dafür kannst du auf der Waterfront Promenade, dem sogenannten Malecón, ausgiebige Spaziergänge bis zum Hafen unternehmen. Dieser galt übrigens im 16. Jahrhundert dank seines florierenden Handels als einer der wichtigsten auf der westlichen Halbkugel. Am schönsten ist es hier nachmittags, wenn die Sonne so langsam untergeht.
 
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4. Lass die Stadt von oben auf dich wirken

Von der Stadtmauer aus haben wir einen wunderbaren Blick auf die Altstadt. Aus Schutz vor britischen und niederländischen Piraten wurde sie vor Jahrhunderten gegen zahlreiche Angriffe erbaut. Heute ist sie für Besucher begehbar und ein Teil der Befestigungsanlagen wird nun von Geschäften oder Museen genutzt.
 
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Puerta de Mar

5. Unternimm einen Tagesausflug

Campeche kannst du hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge nutzen. Die Mayastätte Edzná kannst du zum Beispiel ohne Probleme an einem Tag erkunden, denn sie liegt nur ca. 55-60 km von Campeche entfernt. Wie du am besten dort hinkommst? Mit einem der Sammeltaxis (colectivos), die mehrmals täglich in die Richtung der Ausgrabungsstätte fahren und dich am Straßenrand rauslassen. Frag in Campeche am Besten nach der Colectivo-Haltestelle und bitte den Busfahrer schließlich darum, dir kurz vor Ankunft der Mayastätte Bescheid zu geben. Das machen auch die Einheimischen oft. Wir konnten uns auf unserer Reise auf jeden unserer Fahrer verlassen!

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